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Freitag, 09. Februar 2018

Damen 1, 1. Liga, Abstiegsrunde: TV Zofingen – STV Willisau 16:19 (10:11)

vom Dienstag, 06.02.18, Zofingen

Das Damen-Fanionteam des STV Willisau setzt sich auswärts gegen den TV Zofingen nach einer hart umkämpften Schlussphase mit 19:16 durch und holt sich somit zwei weitere Punkte im Kampf um den Ligaerhalt.

Am Dienstagabend duellierten sich die Willisauer Handballerinnen auswärts mit dem TV Zofingen. Ein Gegner, den die Willisauerinnen bereits aus der Vorrunde kannten und welcher im bisherigen Verlauf der Abstiegsrunde seine ersten beiden Spiele für sich entschieden hatte. Um diesem kleinen Zofinger Siegeszug entgegen zu treten, galt es für das Team von Peter Joller, die 1:1-Duelle ganz bewusst anzunehmen und mit Tempohandball dagegenzuhalten.

Der Auftakt in die Partie verlief aus Willisauer Sicht vielversprechend. Die Spielerinnen schienen aus dem 38:27-Kantersieg vom letzten Samstag gegen Einsiedeln Selbstvertrauen geschöpft zu haben und zeigten sich von Anfang an ballsicher und fokussiert. So gelang es den Gästen bereits in den ersten zehn Spielminuten aus verschiedenen technischen Fehlern ihrer Gegnerinnen Profit zu schlagen und mit mehreren Toren in Führung zu gehen. Als die Anzeigetafel folglich in der 16. Minute eine 5:2-Führung für die Willisauerinnen anzeigte, sahen sich die Aargauerinnen zunehmend unter Druck gesetzt. Zofingens Trainer Philipp Zimmerli nahm sein Team-Timeout, um neue Impulse zu setzen und den Spielfluss der Willisauerinnen zu unterbinden. Die Gastgeberinnen ersetzten in der Folge im Angriff meist ihre Torhüterin durch eine siebte Feldspielerin. Diese Massnahme zeigte durchaus Wirkung und die bisher so sattelfeste Willisauer Abwehr bekundete zusehends Mühe. So gelang es der Heimmannschaft vermehrt Lücken im Defensivverbund des STVW zu finden und diese treffsicher auszunutzen. Die Willisauerinnen hingegen offenbarten nun ihrerseits einige Schwierigkeiten im Angriffsspiel und scheiterten mehrere Male im Abschluss. Fast hätten die Gäste ihre zwischenzeitlich klare Führung noch vor der Pause abgeben müssen, schliesslich konnten sie immerhin mit einem Zwischenresultat von 11:10 in die zweite Halbzeit starten.

Beeindruckende Schlussphase

Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs bekundeten die Willisauerinnen Probleme im Angriffsspiel. Zu verhalten und zu statisch agierten die Spielerinnen und kamen dadurch nur zu wenigen Torchancen. Folglich gelang es den Willisauerinnen nicht mehr, den Spielverlauf zu kontrollieren und es entwickelte sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen. Eine Viertelstunde vor Schluss schien die Partie beim Stand von 16:14 für Zofingen auf die Seite der Aargauerinnen zu kippen. Doch die Willisauerinnen mobilisierten ihre letzten Kräfte und gingen fünf Minuten vor Spielende wieder mit 17:16 in Führung. Auch ein Team-Timeout des TV Zofingen konnte den Spielfluss und vor allem die hervorragende Abwehrarbeit der Willisauerinnen nicht mehr stören. So jubelte das Team von Peter Joller nach 60 Minuten über einen verdienten 19:16-Erfolg.

Den Willisauerinnen bleibt nun eine Woche Zeit, um sich auf das nächste Heimspiel am Samstag, 17.?Februar gegen den DHB Rotweiss Thun?II (18 Uhr, Hallenbad) vorzubereiten. Die Devise für dieses Spiel ist klar: Es gilt an die kleine Siegesserie anzuknüpfen und weitere Punkte für den Ligaerhalt zu sichern.              jul

Zofingen – Willisau 16:19 (10:11)

BZZ. – 30 Zuschauer. – SR Costa, Zwahlen. – Strafen: je 3x2 Minuten gegen Zofingen und Willisau. – Zofingen: Lara Rechsteiner; Keller, Gaberthüel (2), Bührer, König, Schürpf (2), Laura Roth (5), Salm (2), Sandra Roth, Bolliger (5), Pfister, Laila Tina Rechsteiner, Buchmüller. – Willisau: Aebi, Graf; Loser (1), Tanner (3), Cranz (8), Meier, Egli (1), Glover, Bühler, Selin Muri (5), Blum, Carla Muri (1).

Handball. 1.?Liga, Abstiegsrunde, Gruppe 2. Aktuelles Resultat: TV Zofingen – STV Willisau 16:19. – Rangliste: 1. Emmen 4/7. 2. Willisau 4/5. 3. Zofingen 3/4. 4. Thun II 2/3. 5. Frick 4/1. 6. Einsiedeln 3/0. – Die nächsten Spiele: Willisau – Thun II (Sa, 17. Februar, 18 Uhr). Einsiedeln – Frick (Sa, 17. Februar, 20.30 Uhr).