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Dienstag, 06. November 2018

Herren 1, 2. Liga: STV Willisau - HC Kriens
am Mittwoch, 20.30 Uhr, Hallenbad Willisau

Nach einer erneut langen Unterbrechung von fast vier Wochen geht es für das Herren-Fanionteam des STV Willisau nun intensiv weiter. Innerhalb von elf Tagen stehen für die Willisauer Handballer vier Partien an; zunächst morgen Mittwoch das Heimspiel gegen den HC Kriens.

von Lars Limacher

Für die Willisauer Handballer steht in den nächsten Tagen eine vorentscheidende Phase in der Meisterschaft an. In den kommenden anderthalb Wochen wird sich zeigen, wo sich die Mannschaft von Trainer Arno Huber in der Tabelle positionieren kann. Kriens, Baar/Zug, Seetal und Borba Luzern heissen die nächsten Gegner. Gegen die ersten drei Mannschaften erwartet Trainer Arno Huber nicht weniger als sechs Punkte. Das bedeutet, sein Team muss dreimal hintereinander gewinnen. «Die nächsten Partien sind von enormer Bedeutung. Wir wollen uns so schnell wie möglich von den hinteren Rängen entfernen», sagt Huber.

Verletzungen trüben Vorbereitung

Die Voraussetzungen, um eine Siegesserie zu starten, sind jedoch alles andere als optimal. Aufgrund zahlreicher Verletzungen konnte die Mannschaft nur selten vollzählig trainieren. Torhüter Andreas Schmidli hat sich am Knie verletzt. Dennis Minder sowie Cedric und Iwan Grüter haben Verletzungen am Daumen und Nick Schmidiger erholt sich weiterhin von einem Kreuzbandriss. Gerade deshalb ist Arno Huber froh, dass sich Tobias Krummenacher, Dominik Willimann und Dominik Scherrer kurzfristig fit gemeldet haben. «Die drei sind für das Spiel gegen Kriens wieder einsatzfähig.»
Trotz der zahlreichen Absenzen arbeiteten die Willisauer in den Trainings hart an der Einzeltechnik und der Taktik. Besonderen Fokus legte Arno Huber auf das Entscheidungsverhalten. «Die Spieler müssen lernen, in verschiedenen Situationen die richtige Entscheidung zu treffen. Spielauslösungen bedeuten nicht, dass sie nach einem festen Plan ausgeführt werden müssen, sondern sie lassen je nach Spielart des Gegners auch andere Möglichkeiten zu», erklärt Arno Huber. Das morgige Heimspiel gegen Kriens wird aufzeigen, wie die Mannschaft die Vorgaben des Trainers umsetzen kann.