Aktuell

Freitag, 15. März 2019

Herren 1, 2. Liga: BSV Borba Luzern - STV Willisau
am Samstag, 20.15 Uhr, Utenberg Luzern

Die Handballmeisterschaft in der 2. Liga neigt sich langsam, aber sicher dem Ende entgegen. Das Willisauer Fanionteam hat noch vier Partien zu absolvieren. Zunächst steht morgen Samstag die Auswärtspartie in Luzern gegen Borba an.

von Lars Limacher

Gänzlich von den Abstiegssorgen sind die Willisauer Handballer noch nicht befreit. Die Ausgangslage vor den letzten vier Partien präsentiert sich aber gut. Mit 15 Punkten belegen die Hinterländer aktuell Platz acht. Der Vorsprung auf den HC Malters, der auf dem ersten der beiden Plätze liegt, die Ende Saison Relegationsspiele nach sich ziehen, beträgt fünf Punkte. Deshalb kann das Team von Trainer Arno Huber schon morgen Samstag, sicher aber eine Woche später im Direktduell zu Hause gegen Malters, einen (vor-)entscheidenden Schritt hin zum definitiven Ligaerhalt machen.

Spielfreie Zeit genutzt

Nach drei Wochen Spielpause greifen die Willisauer morgen Samstag beim Auswärtsspiel gegen Borba Luzern wieder in den Meisterschaftsbetrieb ein. Die Zeit ohne Ernstkampf haben die Hinterländer genutzt, um weiter an den «Basics» zu arbeiten. «Wir haben an unserer Entscheidungsfähigkeit gearbeitet und am Minimieren von technischen Fehlern gefeilt», erklärt Trainer Arno Huber. Zudem absolvierte die Mannschaft ein internes Trainingsspiel gegen die U19-Junioren. Dadurch konnte das Team den Wettkampfmodus simulieren. «Es ist eine geniale Sache, innerhalb des Vereins solche Trainingsspiele absolvieren zu können», schwärmt Huber. «Denn davon profitieren letztlich beide Mannschaften.»

Revanche für Hinspiel-Niederlage?

Gegen Borba Luzern hegen die Willisauer berechtigte Hoffnungen auf einen Erfolg. Das Team aus der Kantonshauptstadt liegt in der Tabelle zwar drei Ränge vor der Mannschaft von Arno Huber. Aber vielleicht spüren die Luzerner morgen Samstag noch die Anstrengungen ihres Spiels am Mittwochabend. Allerdings mussten sie dabei gegen das Schlusslicht Baar/Zug nicht an ihre Grenzen gehen und siegten klar mit 32:21. Arno Huber misst dem zusätzlichen Spiel der Luzerner im Hinblick auf die Vorbereitung seines eigenen Teams ohnehin keine Bedeutung zu. «Egal, ob Borba am Mittwoch noch gespielt hat oder nicht. Wir wollen an unserem Spielkonzept festhalten und unser eigenes Ding durchziehen.» Müde Luzerner erwartet Huber nicht. «Sie haben eine erfahrene Mannschaft, die weiss, wie sie mit dieser Situation umgehen muss.» Die Klasse der Hauptstädter bekamen die Willisauer im Hinspiel zu spüren: Mitte November verloren die Hinterländer vor Heimpublikum klar mit 23:31. Morgen Samstag soll das anders aussehen.
Doch bei den Willisauern fällt mit Dominik Willimann ein wichtiger Spieler aus. «Er hat sich im Derby gegen Dagmersellen eine Bänderverletzung am Fuss zugezogen und wird vier bis acht Wochen ausfallen», sagt Huber. «Das ist ein herber Verlust für das Team. Dominik war in guter Verfassung.»