Aktuell

Dienstag, 11. Juni 2019

Die Leichtathleten nahmen am Wochenende an verschiedenen Pfingsmeetings teil.

Das Pfingstwochenende steht in der nationalen Leichtathletikszene ganz im Zeichen der Meetings in Zofingen und Basel. Am Pfingstsamstag zeigte sich in Zofingen bei guten Wettkampfbedingungen Michelle Scherrer glücklich über ihre Leistungssteigerung. Die Gymnasiastin absolvierte die zwei Bahnrunden erstmals unter 2:20 Minuten. In 2:18.56 Minuten war die Athletin des STV Willisau fast zwei Sekunden schneller als bisher. Ihre Trainings- und Vereinskollegin Jana Grüter stellte in 2:29.02 Minuten ebenfalls eine persönliche Bestleistung auf.

Saisoneinstieg von Andreas Haas

Céline Schwarzentruber kam in Zofingen zu ihrem ersten Einsatz mit der zweiten Staffel der U23-Nationalmannschaft über 4x100 Meter. «Das war für mich etwas ganz Neues. Umso glücklicher bin ich, dass es so gut lief. Über 200 Meter ging mir danach nach einem guten Start und einer guten Kurve etwas die Kraft aus.» So stoppten die Uhren für die Willisauerin nach 25.0 Sekunden, womit sie eine klare neue Bestzeit aufstellte. Aufgrund des zu starken Rückenwindes von 2.9 Metern pro Sekunde geht diese Zeit jedoch nicht in die Bestenliste ein. Nicht wie erhofft auf Touren kam Lena Bussmann. Die Willsauerin musste sich mit einer Höhe von 1.66 Metern zufriedengeben. Um die für die Teilnahme am EYOF geforderte Limite von 1.73 Meter zu überspringen, hat die Gymnasiastin noch bis am 23. Juni Zeit.

Am Montag nahmen diverse Athleten aus der Region am Susanne Meier Memorial in Basel teil. Bei seinem Saisoneinstieg wurde der Menznauer Andreas Haas über 100 Meter in 11.11 und 11.08 Sekunden gestoppt. «Das war mein erstes Rennen seit August, womit ich zufrieden sein kann. Der Weg stimmt und ich weiss, woran ich noch arbeiten muss.» Seine Vereinskollegin Céline Schwarzentruber war in Basel über 100 Meter sowie im Weitsprung am Start. Die Sprintstrecke absolvierte sie bei einem Rückenwind von 1.9 Meter pro Sekunde in 12.10 Sekunden, womit sie weniger als eine Zehntelsekunde über der persönlichen Bestleistung blieb. Im Weitsprung musste sie hingegen mit einer Weite von 5.55 Metern vorliebnehmen. «Der Anlauf sowie die Anlaufgeschwindigkeit waren gut, dennoch ging heute nicht viel. Möglicherweise war nach dem harten Wochenende der Tank etwas leer», so die 21-Jährige.

Scherrer und Stöckli zuversichtlich

Auch Michelle Scherrer haderte etwas mit ihrer Leistung über 400 Meter Hürden. In 68.75 Sekunden war sie 1.5 Sekunden langsamer als bei ihrer persönlichen Bestleistung. «Das war kein gutes Renen. Ich hatte nicht mehr genügend Kraft, um schnell zu laufen.» Ihre Trainingskollegin Lisa Stöckli (LR Gettnau) stand in Basel erstmals in dieser Saison über 400 Meter im Einsatz. Nachdem sie über 600 und 800 Meter bisher noch nicht richtig auf Touren kam, stoppten die Uhren in Basel nach 56.67 Sekunden, womit sie 1.7 Sekunden über ihrer Bestzeit blieb. «Ich bin etwas zu verhalten gestartet, was ich bis ins Ziel nicht mehr ganz wettmachen konnte. Dieser Lauf war auf jeden Fall eine gute Standortbestimmung und ich bin zuversichtlich, dass ich noch um einiges schneller laufen kann.» Am kommenden Samstag wird die Grosswangerin in Genf über 800 Meter antreten.