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Montag, 08. Juli 2019

Tagesbericht vom Montag 8. Juli 2019 - STV Willisau + Supermehrkampf = Supermehrsäulikampf

In onore di Herisauer Platzwarts, che è halber italiano e ora prepara il campo da calcio con precisione millimetrica su Fussball-Leitermatch, oggi iniziamo l'introduzione in italiano. Grazie per tutti frutti jetzt schon signore Platzwart di Herisau.

Nach dem Butter-und-Ovo-ab-aufs-Brot Frühstücksplausch ging es für die Kids abermals in ihre Stammdisziplinen. Gefeilt werde konnte beispielsweise an der neuen persönlichen Besthöhe in «ich setz mich mal in die Ringe und lass mich von Amateuranstössern (natürlich nichts im Vergleich des sonst im Einsatz stehenden Anstösserpersonals) Richtung Decke buxieren». Manch eine talentierte Geräteturnnachwuchshoffnung schwörte, dass sie auf dem Peak der Schwebebewegung noch die Kondenzspuren der falsch abgebogenen Patrouille Suisse Flieger gesehen hätte.

Die Nationalturner wurden heute in Ihre natürliche Trainingsumgebung überführt und konnten auf der traumhaft gelegenen Langelen Anlage an der Ring- und Schwingtechnik feilen. Die verschiedenen 10er-Siegeszüge waren teilweise so grandios, dass die ortsansässigen Holzwürmern standing ovations geboten wurde.

Die Handballer widmeten sich heute vermehrt nach dem gestrigen Trainingsauftakt dem Abschlusstraining und knallten mit Video-Studienbegleitung die Hütte voll. Die Gymnastikladies schlieffen weiter an ihrer What a Feeling Choreo, Adrian Lyne wäre stolz gewesen. Und die Polysportler schafften es aus den Geräteräumen wieder unmögliches Material rauszuzaubern – wird wahrscheinlich eine Vorbereitung auf das morgige Burgenvölki gewesen sein.

Am Nachmittag wurde ein Speck-takulärer Supermehrkampf des diesjährigen Lagers auf dem Programm. Da der Begriff Supermehr vielen STVWlern von grandiosen Handballkünsten der mehreren Mehr Boys bekannt sein dürfte und sie dann oft beispielweise während eines Spiels «Super Mehr, klasse Phippi» skandiert hatten, erklären wir natürlich gerne kurz den Aufbau derjenigen Supermehrkampf-Form im Zegilager 2019. Dieser Supermehrkampf bestand aus unterschiedlichen Amuse-Bouche Spielen, wo man 9er Gruppen seine geistige Blitzfähigkeit, koordinative Teamkompatibilität und die Anti-Trötzler-Reaktion bei immer wieder einsetzenden Nieselregen unter Beweis stellen konnte. Neben vielen anderen tollen Spielideen sind besonders zwei herausgestochen:
1) Suche mit einer Augenbinde einen Schulhausplatz mit unkoordinierten Zurufen deiner Teamgspändlis nach ebenfalls blind umherirrenden Gegner ab und werfe sie durch Berührung aus dem Spiel
2) Setzt euch hintereinander in eine Kette, stellt vor die vorderste und hinter die hinterste Position einen Eimer Wasser hin und lasse die Kids mit Becher möglichst viel Flüssigkeit mit dem Blick nach vorne nach hinten reichen. Da sich diese Abhandlung nur schwer wirklich in passende Worte gefasst werden können – alle Videoabhandlungen finden sich auf den STV Willisau Instagram und Facebook.

Da diverse Leiterteammitglieder jetzt schon klönen sie hätten schon wieder 3 Kilo zugenommen, muss man an dieser Stelle natürlich auch über die Speck-takulär beiden warmen Zähnebeschäftigungen des heutigen Tages einige Worte verlieren.  

Wäre ich ein kleiner Egli würde ich mich freiwillig melden, ja sogar den Fluss aufwärts Richtung Köder würde ich schwimmen, um in einem solch phänomenalen Knusperli Duett meine letzten Erdmomente zelebrieren zu können. Und wie die beim Nachtessen diese Älplermagronen hinbekommen haben, weiss ich wirklich nicht. Vielleicht mit der Fibonacci-Folge. Keine Ahnung, waren aber die besten Älplermagronen die wir am heutigen Tag gegessen haben. Zusammengefasst: Tolle Geschichte hier, so kanns weitergehn.

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