Aktuell

Dienstag, 08. Oktober 2019

MU19 Inter, SG Muotathal/Mythen-Shooters – SG Willisau/Dagmersellen (17-26)

Verdienter Sieg im Tähli

(Sandro Aregger) Nach dem ersten Heimsieg wollten die Willisauer auch ihren ersten Auswärtssieg einfahren. Die ersten paar Minuten tasteten sich die beiden Teams gegeneinander ab. Aber danach übernahmen die Grafenstädter sofort das Spiel und konnten sich mit einigen Toren absetzen. Das Spiel wurde mehr und mehr kontrolliert und der Vorsprung konnte bis zur Pause vergrössert werden. Nach der Pause war die Devise klar: so weiterspielen und nicht nachlassen. Dies gelang über weite Strecken gut und so fuhren die SG die ersten zwei Auswärtspunkte ein.


MU17 Inter, SG Horgen/Wädenswil - SG Willisau/Dagmersellen 42:20 (19:11)

Findungsphase und Standortbestimmung

(Urs Marti) Die SG Willisau/Dagmersellen reiste vergangenen Samstag mit gemischten Vorzeichen nach Wädenswil: Als Gegner erwartete rein von der Tabellensituation her eine stark einzustufende Mannschaft, rangieren die Zürcher doch aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz und mussten sich bislang einzig dem Top-Team HSG Aargau Ost geschlagen gegeben.

Zwar konnte mit Yannick Lindegger ein wichtiger Spieler des Teams wieder in den Trainingsbetrieb einsteigen und mit Ramón Meier (Dagmersellen) mittels TFL mit dem TV Zofingen die Absenzen im Rückraum ein bisschen gemindert werden, jedoch fehlten wiederum wichtige Akteure (Nils Bühler verletzt, Riccardo Araes/Dominik Scherrer abwesend).

Nichtsdestotrotz setzten die Willisauer sich zum Ziel, den Erfolg in diesem Spiel nicht primär über den Sieg zu definieren, sondern uns an gelungen Aktionen Schritt für Schritt nach vorne zu orientieren.

Mässiger Beginn

Nach anfänglicher Nervosität und einigen Toren Rückstand fand dann auch die SG Willisau/Dagmersellen ins Spiel. Der verhaltene Start war vor allem der offensiven Verteidigung der Zürcher geschuldet, welche bei der SG einige Fehler im Angriffsspiel provozierten und die dafür postwendend mit Treffern bestraft wurden. Mit fortlaufender Spieldauer der ersten Halbzeit gelang es ihnen jedoch, diese offensive Verteidigung vor allem durch gut herausgespielte Kreis- oder Flügelanspiele immer wieder zu durchbrechen – entweder kamen wir so direkt oder durch fällige Penalties zum Erfolg. Den 8-Tore-Rückstand zur Pause hatte sich die SG jedoch vor allem durch die eigenen Fehler in der Offensive selbst zuzuschreiben.

Fehler auch in Durchgang Zwei

Dementsprechend nahmen sie sich zur Pause vor, den Gegner mit denselben Spielanlagen weiter unter Druck zu setzen und dabei ihre Fehlerquote zu reduzieren. Leider ist die Geschichte der zweiten Halbzeit schnell erzählt: Das Vorgenommene konnte nicht wie gewünscht in die Tat umgesetzt werden. Die Fehlerquote stieg leider noch mehr an und sie wurden mal für mal im direkten Gegenstoss überwunden. Läuferisch zeigte die SG Horgen/Wädenswil den Grafenstädtern klar die Limiten auf. So resultierte bis zum Spielende eine klare, diskussionslose Niederlage. Da man sich jedoch zum Ziel setzte, die eigenen gelungenen Aktionen als Erfolgsmassstab zu nehmen, gilt es auf diesen aufzubauen und im nächsten Spiel gegen den Tabellenführer die Lücke weiter zu schliessen.