Aktuell

Donnerstag, 28. November 2019

Herren 1, 2. Liga, STV Willisau – SG Ruswil/Wolhusen
am Samstag, um 19:45 Uhr, Willisau Hallenbad

Nach der Heimpleite gegen den HC Kriens letzten Samstag und nun vier Niederlagen in Serie wollen Nick Schmidiger und Co. zum Siegen zurückfinden. In die nächste Partie geht das Willisauer Herren-Fanionteam aber als klarer Aussenseiter.

von Ramon Marti

Nach dem leichten Abwärtstrend in den vergangenen Wochen gab es am letzten Samstag gegen die Krienser die bisher schlechteste Saisonleistung. Die Erste Mannschaft der Herren wusste mit zahlreichen Fehlern und Unkonzentriertheiten nicht zu überzeugen. Es sei aber auch ein wenig Kopfsache, sagt Kreisläufer Nick Schmidiger: «Wir hatten das Verlangen, unbedingt gewinnen zu müssen. Wir hatten fast schon mit einem Sieg gerechnet, was einen zu hohen Druck auf die junge Mannschaft erzeugte. Dadurch konnten wir nicht mehr locker aufspielen».

Die Aussenseiterrolle als Chance

Dies könnte sich nun ausgerechnet gegen die SG Ruswil/Wolhusen ändern – die momentan Viertplatzierten. Schmidiger ist optimistisch: «Ich erwarte ein hartes, umkämpftes, spannendes Spiel. Wenn man die Tabelle anschaut, sind wir am Samstag der ganz klare Underdog. Ich denke, das kann unsere Chance sein.» Zudem hat die SG einige Partien nur knapp gewonnen, die die Willisauer knapp verloren. «Hätten wir diese Spiele gewonnen, würde die Tabellensituation ganz anders aussehen.»

Die Kunst des «Immerwiederaufstehens»

Unabhängig davon, wie stark die SG sein wird – das Fanionteam der Herren muss die vergangenen Wochen und Niederlagen wegstecken und nach vorne blicken. Dabei gelte es, als Mannschaft zusammenzurücken und zu kämpfen, sagt Trainer Arno Huber: «Im Sport ist es wie im Leben. Du kannst liegen bleiben oder aufstehen. Und wenn du mehrmals zu Boden gehst, ist nur entscheidend, wie oft du bereit bist, wieder aufzustehen.»

Welche konkreten Massnahmen sie treffen, will Huber nicht verraten. Schmidiger sagt aber: «Jeder Einzelne muss wieder Verantwortung übernehmen.» Und wer weiss: Vielleicht gelingt es ihnen mithilfe des Publikums ja sogar, aus der Negativspirale herauszukommen?

 

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