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Montag, 13. Januar 2020

Herren 1, 2. Liga, STV Willisau – BSV Stans 2 25:28 (13:12)

(Nick Schmidiger) Das Männer-Fanionteam des STV Willisau wollte nach den trainingsfreien Winterferien und zum Start der Rückrunde gleich mit einem Sieg ein Zeichen gegen den drohenden Abstieg setzen. Die Willisauer zeigten über weite Strecken ein sehr gutes und für die Zuschauer spannendes Handballspiel. Am Ende fehlte jedoch das nötige Glück, um das umkämpfte Spiel in zwei zählbare Punkte umzuwandeln.

Nach verschlafenem Start auf Augenhöhe

Vor der Partie galten die Willisauer als ganz klaren Aussenseiter. Die Gäste aus Stans belegten nach der Vorrunde den starken 4. Tabellenrang. Der STV Willisau startet auf dem zweitletzten Tabellenplatz in die Rückrunde. Mit einem Sieg gegen den BSV hätte der Anschluss an das Tabellenmittelfeld bereits etwas näher rücken können. Es blieb nicht viel Zeit, sich auf den ersten Gegner der Rückrunde einzustellen. Dies war sicherlich ein Grund dafür, dass die Startphase nicht wunschgemäss verlief. Nach sieben gespielten Minuten sah sich das Fanionteam mit einem Rückstand von 1:5 Toren für die Gäste konfrontiert.

In der Vorrunde haben die Willisauer oftmals nach einem derart schnellen Rückstand komplett den Faden verloren, doch nicht in dieser Partie. Durch einige schnelle Tore und schön herausgespielten Angriffsauslösungen konnten die Grafenstädter in der 16. Spielminute das 7:7 erzielen und so Partie ausgleichen. Die junge Truppe hatte mit Überzeugung und dem nötigen Biss gezeigt, dass hier noch nichts entschieden war. Bis kurz vor der Pause wechselte die Führung immer wieder. Mit dem letzten Angriff der Willisauer konnte die Heimmannschaft das Tor zum schlussendlichen Pausenstand von 13:12 erzielen.

In der Pausenansprache vielen von Trainer Arno Huber vorwiegend positiv Worte. Es wurden wenige technische Fehler gemacht und die Absprache mit dem Torhüter klappte auch wie gewünscht. Das Ziel sollte es sein, in der 2. Halbzeit möglichst schnell Distanz zum Gegner zu gewinnen und das Momentum für sich zu nutzen.

Punkte in den Schlussminuten vergeben

Dank Anspiel in Durchgang Zwei und zwei Paraden vom Willisauer Schlussmann Florian Mehr stand es nach nicht einmal drei gespielten Minuten bereits 15:12 für die Heimmannschaft. Die Gäste aus Stans konnten jedoch bald den Anschluss- und auch den erneuten Ausgleichstreffer verbuchen. Bis zehn Minuten vor der Schlusssirene zeigte sich den Zuschauern in der Willisauer Hallenbadhalle ein spannendes und umkämpftes Spiel. Oft lagen die Grafenstädter mit wenigen Toren leicht vorne. Die Gäste fanden immer wieder einen Weg, den Spielstand auszugleichen und so die Willisauer nicht davonziehen zu lassen.

In der 51. Minute ging Stans, das in den letzten 30 Minuten nicht mehr vorne lag, erstmals wieder in Führung. Nun hatten die Rollen getauscht. Stans legte vor und Willisau musste reagieren. Dominik Scherrer traf jedoch als einziger Willisauer Spieler in der Schlussphase noch das gegnerische Tor. Mit seinem persönlichen 10. Treffer an diesem Abend sorgte er für den Schlusspunkt – Die Partie endete beim Stand von 25:28 für die Gäste. Leider konnten die Willisauer nicht mehr auf die Stanser aufschliessen und so ging das zweite Aufeinandertreffen in dieser Meisterschaft wiederum mit einem Sieg für den BSV Stans aus.

Willisau Hallenbad – 80 Zuschauer
SR Baggenstos, Süess – Strafen: 5x2 Minuten gegen Willisau, 1x2 Minuten gegen Stans
Willisau: Krummenacher/Mehr; Angehrn (1), Aregger, Grüter, Häfliger (3), Lienhart (2), Minder Dennis (2), Minder Maurice, Mühle (4), Schacher, Scherrer (10/1), Schmidiger (3), Coach: Huber, Borer, Peter
Stans: Christen Kilian/Schneider; Achermann Dominik, Achermann Sebastian (3), Börnert, Christen Mario, Lussi (9/3), Omlin (4), Schmitter, Schneider, Stavrogiannopoulos, Wanner (5), Wiedmer (2), Zutter (5)

--> Hinweis: Am Mittwoch, 15.01., ist das Fanionteam der Damen im Einsatz. Sie starten mit einer Auswärtspartie beim HC Malters (Halle: Malters Oberei) in die Rückrunde der 1. Liga. Anpfiff ist um 20:45 Uhr.

 

--> weitere Impressionen der Partie (Mathias Bühler)