Aktuell

Freitag, 17. Januar 2020

Herren 1, 2. Liga, HC Einsiedeln – STV Willisau
am Freitag, um 20:30 Uhr, Einsiedeln Brühl

Heute Freitag steht für die Willisauer Handballer das enorm wichtige Auswärtsspiel beim Tabellenletzten Einsiedeln an. Das Team von Arno Huber will an die gute Leistung aus dem Stans-Spiel anknüpfen.

von Lars Limacher

Trainer, Spieler und Zuschauer - alle waren gespannt, wie sich das Fanionteam der Herren nach der Weihnachtspause im ersten Rückrundenspiel präsentieren würde. Obwohl am Ende eine vermeidbare Niederlage resultierte, lieferten die Willisauer eine handballerisch gute Leistung und forderten dem viertplatzierten Stans alles ab. «Im Ganzen sehe ich viele Punkte, in denen wir gegenüber den letzten Partien einen grossen Schritt nach vorne gemacht haben.» Heisst konkret: eine kompakte Teamleistung, weniger Schwächephasen und weniger technische Fehler. «Wenn wir unsere Schwächephasen ausmerzen können, werden wir bestimmt wieder Punkte einfahren», blickt Raphael Häfliger optimistisch auf die nächsten Partien. «Die Pause über die Festtage hat uns gut getan.»

Zu Gast beim Tabellenletzten

Wenn die Willisauer ihre Leistung aus dem Stans-Spiel abrufen können und sich noch entschlossener präsentieren, liegen Punkte allemal drin. Aber auch der Gegner Einsiedeln ist dringend auf Zählbares angewiesen. Die Schwyzer sind Letzter der Gruppe und haben erst zwei Punkte auf ihrem Konto. Trotz der prekären Tabellensituation beider Mannschaften spricht Raphael Häfliger nicht von einer Vorentscheidung im Kampf um den Abstieg. «Ich bin weiterhin überzeugt, dass wir auch Gegner aus der vorderen Tabellenregion schlagen können. Wir wollen unbedingt gewinnen und so positive Energie in die nächsten Spiele mitnehmen.» Zu weit nach vorne schauen wollen die Grafenstädter nicht. «Wir nehmen Spiel für Spiel und versuchen, das Optimum herauszuholen.»

Konstanz über 60 Minuten halten

Laut Häfliger wird es auf zwei Komponenten ankommen. In der Abwehr will man aggressiv agieren und so den Gegner aus dem Konzept bringen. Dann wollen die Willisauer ihre Leistung über die volle Spielzeit abrufen und keine Schwächephasen zulassen. Wichtig wird auch sein, Christoph Tschannen in Schach zu halten. In der aktuellen Saison hat der Einsiedler bereits über 90 Tore erzielt.

Personell könnte sich die Situation besser präsentieren. Mit Florian Mehr und Iwan Grüter befinden sich zwei Spieler in der Rekrutenschule und fehlen im Trainingsbetrieb. An den Spielen stehen sie jedoch zur Verfügung. Schlimmer steht es um Christoph Cranz. Der Abwehrchef hat sich an der linken Schulter eine Sehne angerissen. Seine Ausfalldauer ist zur Zeit noch ungewiss. Bei einer Operation würde er eine Pause von 3-4 Monaten einlegen müssen und damit für den Rest der Saison ausfallen.