Aktuell

Freitag, 11. September 2020

Spannende Titelkämpfe stehen an

Leichtathletik/ SM der Aktiven

Heute und morgen kämpfen in Basel die Leichtathleten um nationale Meisterehren. Für die regionalen Aushängeschilder bilden die Schweizermeisterschaften den Saisonhöhepunkt.

Wie im Vorjahr finden die Leichtathletik-Schweizermeisterschaften in Basel statt. Anders als bei den vergangenen Meetings der speziellen Saison, die teilweise vor leeren Tribünen stattfanden, sind an den nationalen Titelkämpfen bis zu 1'000 Zuschauer zugelassen. In Basel am Start sind auch einige regionale Aushängeschilder des WB-Gebiets. Allen voran Géraldine Ruckstuhl. Nach einer Fussverletzung meldete sich die Altbüronerin vor zwei Wochen auf dem Wettkampfplatz zurück. In Basel ist sie im Kugelstossen sowie im Speerwerfen am Start. In beiden Disziplinen tritt sie als Titelverteidigerin an. «Ich möchte die technischen Aspekte, an denen ich im Training gearbeitet habe, umsetzten und so gute Weiten erzielen.» Weitsprungspezialist Raphael Huber konnte in dieser Saison erstmals die 7-Meter-Marke übertreffen. «Die Vorbereitungen auf das Saisonhighlight verliefen optimal. In Basel will ich eine persönliche Bestweite springen. Die Konkurrenz ist sehr stark. Mein Minimalziel ist der Final der besten acht Springer», so der Ettiswiler. Die Schwestern Seline und Michelle Scherrer sowie Simon Schüpbach treten allesamt über 1500 Meter an. Seline Scherrer ist 2020 erst ein Rennen über 1'000 Meter gelaufen, dementsprechend gross ist die Vorfreude auf den ersten 1500-Meter-Lauf der Saison. «Das Feld sieht sehr gut auf, was auf spannende Vorläufe schliessen lässt. Mein Ziel ist die Finalqualifikation. Um dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen, muss ich meine momentane Form am Freitag abrufen können. Meisterschaftsrennen liegen mir und ich fühle mich bereit.» Ihre fünf Jahre jüngere Schwester Michelle strebt über dieselbe Distanz eine gute Zeit an. «Ich möchte bei den Aktiven Erfahrungen sammeln und ein gutes Rennen zeigen», so die angehende Sekundarlehrperson. Auch der Schötzer Simon Schüpbach, der für die Läuferriege Gettnau startet, hat sich die Finalqualifikation zum Ziel gesetzte. «Alles was danach kommt, ist Bonus.» Noch nicht wie erhofft auf Touren kam in dieser Saison der Meznauer Andreas Haas. In Basel sterbt er über 100 Meter die Halbfinalqualifikation. «Wenn das nicht klappen sollte, möchte ich wenigstens eine Zeit unter 11 Sekunden laufen.»