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Montag, 15. Juni 2015

Am letzten Dienstag  organisierte Andrea  einen Golfabend in Oberkirch. Gespannt machten wir uns mit unserem Golftrainer, ähh sorry, das darf man ja nicht sagen, mit unserem Golfprofi David aus Liverpool auf`s Green. Er instruierte uns kurz und intensiv über die Regeln, bevor wir unser eigenes Handcap (irgendein Handicap hat ja wohl jeder) verbessern konnten.

Mit einem typischen Golfbag eines durchschnittlichen Spielers machten wir uns auf das Green, wo wir die verschiedenen Schläger noch kennenlernten.
Ob Holz 1 (auch Driver genannt), Holz 3, Hybrid / Rescue 22°, Eisen 3–9, Pitching Wedge, Sand Wedge, Lob Wedge, oder Putter, all diese Begriffe waren uns am Schluss des Abends wohl vertraut. Einige Zischtigsgrüppeler outeten sich bereits zu Beginn als verkappte Profis der gehobenen Klasse, hatten doch bestimmte Spieler ein Golf- Cap aufgesetzt, vorweg gesagt, es waren aber nicht die besten Golfer. Marcel hatte gar Profihandschuhe angezogen. Schon da zeigte sich mal wieder, wer sich einen solchen Sport leisten kann.
So quälten wir anfangs die Golfbälle über den Abschlag hinaus bis uns die Hände surrten. Doch mit der Zeit trafen wir die Bälle immer präziser, gut die Richtung wählten sie sich bis zum Ende des Abends häufig selber aus, so war jemand (wir nennen hier lieber keine Namen) gar froh, dass ein Seitennetz schlimmere Abweichungen vermied. Bei Einbruch der Dämmerung flogen die Bälle fast schon über das Green hinaus, wir sahen zumindest nicht mehr wo sie landeten. So wurden inoffiziell Weiten von bis zu 300 m erreicht, wie Urs jedenfalls behauptete. Nun war noch eine Competition angesagt. Wir mussten auf einem Parcours sechs Mal mit möglichst wenig Schlägen einlochen. Da trennte sich aber dann doch die Spreu vom Weizen. Franz schwang oben aus. Aber ehrlich gesagt, er hatte ja auch alle Vorteile auf seiner Seite, schliesslich hat er ja zu Hause auch ein Green. Trotzdem herzliche Gratulation.
Den wunderschönen Abend liessen wir bei Philipp ausklingen. Er lud uns in Sursee zu sich nach Hause ein und verwöhnte uns mit Speis und Trank. Selbst der Halbe-Grapefruit-Mineral-gemischt-mit-e-chli-mehr-Grapefruit-und-einem-Zitronenschnitz fehlte nicht. Wir fachsimpelten noch über den Golfabend und Kudi beurteilte äusserst detailliert da nebst noch verschiedene wohlgeformte Wandgemälde in Philipps Wohnung. Ja, ja der wahre Künstler betrachtet im Gemälde jeweils nicht das Offenkundige, sondern die versteckten Einzelheiten im Hintergrund.
Philipp, Dir herzlichen Dank für Deine tolle Gastfreundschaft und Dir Andrea für die Organisation des Abends.