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Freitag, 17. Mai 2019

An den Regionenmeisterschaften in Dagmersellen bestreiten zahlreiche Turnerinnen aus der Napfregion den Kampf um den Regionenmeistertitel. Es starten die Turnerinnen von der Kategorie 1 bis zu der Kategorie 7 und Damen. 

Um 11.00 Uhr ging der Wettkampftag für die jüngsten Turnerinnen vom STV Willisau los. Den Turnerinnen war die Nervosität anzusehen. Nach dem gemeinsamen Einturnen mit einigen Turnerinnen aus der Kategorie 3 startete der Wettkampf für die K1er am Boden. Die Geräteturnerinnen zeigten saubere und elegante Übungen, von der Nervosität war nichts zu sehen. Die Schaukelringe waren für die Willisauerinnen eine Herausforderung. Da die Seile der Ringe länger waren als in der Halle zu Hause, gab es Probleme mit dem Schwung und dem Rhythmus. Nichts desto Trotz ging es mit schön ausgeführten Strecksprüngen am Sprung weiter. Zum Schluss wurde die Konzentration am Reck zum Verhängnis. Daran kann noch gearbeitet werden. Zum Schluss durfte sich Alin Aregger als 29. Auszeichnen lassen. 

Auch die Turnerinnen der Kategorie 2 haben den Wettkampf mit grosser Nervosität gestartet. Die Willisauerinnen haben am Sprung gestartet. Am Minitrampolin sind noch einige Übungseinheiten nötig, bis die gewünschten Leistungen gezeigt werden können. Am Reck kamen die Turnerinnen über ihre Nervosität hinweg und zeigten konzentrierte Übungen. Am Boden wie an den Schaukelringen haben sich noch der eine oder andere Fehler eingeschlichen, woran nun noch gearbeitet werden kann. An der >Rangverkündigung durfte Jasmin Kunz eine Auszeichnung als 56. Entgegen nehmen. 

Die elf K3- Turnerinnen vom STV Willisau durften an den Schaukelringen starten.  Lorena Kurmann erreichte mit ihrer Übung eine gute Note von 9.10 Punkten. Auf Grund von einer Verletzung am Fuss konnte Angelina Kunz am Sprung leider nicht antreten. Anschliessend hatten die Willisauerinnen bei den Reckübungen mit ihrer Nervosität und einer gewisser Unsicherheit zu kämpfen. Auch der Abschluss am Boden ist nicht ganz nach Wunsch gelaufen, es mussten einige Abzüge in Kauf genommen werden. Es besteht noch viel Luft nach oben, jetzt heisst es üben bis zum nächsten Wettkampf. 

Am Nachmittag haben die Turnerinnen der Kategorie 4 ihren Wettkampf an den Ringen gestartet. Mit einer relativ strengen Verteilung der Noten, konnten die Willisauerinnen dennoch solide Leistungen zeigen. Mit viel Motivation ging es danach ans Minitrampolin. Seraina Schrag erhielt für ihren hoch gesprungenen, gehockten Salto die Note 9.15. Einige Abzüge mussten sich die Turnerinnen am Sprung aufgrund der Technik nehmen lassen. Die Übungen am Reck waren sehr zufrieden stellend und wurden dementsprechend auch gut belohnt. Auf der Bodenmatte hat leider die Konzentration der Turnerinnen nachgelassen. Es haben sich mehrere Fehler eingeschlichen, die zu vermeiden gewesen wären. Rahel Niderberger konnte ihre Bodenübung jedoch souverän präsentieren und durfte sich die tolle Note von 9.40 schreiben lassen. Seraina Schrag (21. Rang), Martina Kurmann (36. Rang) und Rahel Niderberger (44. Rang) wurden führ ihre Leistungen ausgezeichnet. 

Ebenfalls am Nachmittag haben die Turnerinnen der Kategorie 5 wie auch von der Kategorie Damen gestartet. Die K5 Turnerinnen haben ihren Wettkampf auf der Bodenbahn gestartet. Sie zeigten elegante und teilweise fast fehlerfreie Übungen. Lea Heller erhielt für ihre Leistung 9.60 Punkte. An den Schaukelringen wie auch am Sprung mussten die Willisauer einige Abzüge in Kauf nehmen. Lara Krügel konnte jedoch am Sprung ihre Leistung abrufen und erhielt für ihren Salto 9.20 Punkte und war somit die 2. Beste an diesem Gerät in ihrer Kategorie. Am Schlussgerät, dem Reck, konnten die Turnerinnen noch einmal abliefern. Sie durften sich einige Noten über 9.00 Punkten schreiben lassen. Mit einem Gesamttotal von 37.30 Punkten durfte sich Lara Krügel die Silbermedaille umhängen lassen. Weiter durften Lore Hänsler (11. Rang), Chantal Scherrer (19. Rang), Melanie Barmettler sowie Aline Lindegger (beide 25. Rang) und Lea Heller (28. Rang) eine Auszeichnung mit nach Hause nehmen. 

Für die beiden Damen-Turnerinnen war der Start am Boden bereits der erste Höhenflug. Sie präsentierten beinahe perfekte Übungen und erhielten hohe Noten von 9.70 (Andre Stadelmann), sowie 9.55 (Lea Bühler). Mit voller Motivation ging es an die Schaukelringe. Andrea Stadelmann konnte erneut überzeugen und erhielt eine Wertung 9.50. Für Lea Bühler ist die Übung nicht ganz nach Wunsch verlaufen. Durch eine kleine Unsicherheit mussten Punkte bei der Technik abgezogen werden. Nichts desto trotz ging es weiter am Sprung. Hier haben die Turnerinnen zwei verschiedene Saltos gezeigt. Zum Schluss ging es noch einmal mit voller Konzentration an das Schlussgerät, ans Reck. Andrea zeigte eine fliessende Übung, die Wertungsrichter haben ihr sagenhafte 9.75 Punkte gegeben. Somit war sie die Beste am Reck in ihrer Kategorie. Auch Lea Bühler konnte überzeigen und bekam die Note 9.35. Der Höhenflug hat bis zum Schluss nicht aufgehört für Andrea Stadelmann, an der Rangverkündigung wurde sie als Erste aufgerufen und durfte auf das Treppchen ganz zuoberst steigen. Sie hatte eine Gesamtpunktzahl von 38.05. Lea Bühler durfte mit dem guten 5. Schlussrang eine Auszeichnung entgegennehmen.