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Freitag, 15. August 2014

Kantonaler Nationalturntag des Turnverbandes Luzern, Ob- und Nidwalden am Samstag, 6. September 2014 in Willisau

Wenn am Samstag, 6. September, auf den Willisauer Schlossfeldanlagen 300 Nachwuchsathleten beim kantonalen Nationalturntag um einen Podestplatz kämpfen, dann verfolgt dies der Grosswanger Erich Reichmuth als Nachwuchsbetreuer im Luzerner Verband mit ganz besonderem Interesse. Die Nationalturner aus dem Verbandsgebiet Luzern, Ob- und Nidwalden kehren in der jüngeren Vergangenheit regelmässig mit sehr starken Resultaten von den Wettkämpfen nach Hause zurück.

von Esther Peter-Dossenbach

Erich Reichmuth, als Nachwuchsbetreuer im Nationalturnverband Luzern, Ob- und Nidwalden haben Sie derzeit viel Grund zur Freude. «Ihre» Athleten eilen von Erfolg zu Erfolg.

Ja, das ist so. In unseren Riegen wird hervorragende Arbeit geleistet. Gut ausgebildete und motivierte Leiter sind das A und O. Nur so sind solche Spitzenresultate überhaupt möglich.

Das zeugt von hervorragender Arbeit in den Vereinen.

Im Moment läuft es bei uns wirklich sehr gut, das stimmt. Wir wollen uns aber nicht auf diesen Lorbeeren ausruhen und sind bestrebt, dieses hohe Niveau weiterhin auch zu halten. Gleichzeitig bemühen wir uns in weiteren Vereinen, das Nationalturnen wieder zu aktivieren oder gar neu zu lancieren.

Ein Nationalturner muss enorm vielseitig sein. Wie sieht überhaupt ein Nationalturntraining aus?

In erster Linie wird in den Trainings an den Vornoten gearbeitet. Sobald der Frühling kommt, wird den Zweikämpfen wieder mehr Beachtung geschenkt. Hier erfolgt oft eine enge Zusammenarbeit mit den örtlichen und regionalen Schwing- und Ringvereinen. Ein Nationalturner muss in beiden Sparten gut sein, ansonsten hat er keine Chance auf eine Auszeichnung, geschweige denn auf eine Spitzenklassierung.

Nationalturnen ist eine Randsportart. In unserer Region aber ist sie etabliert und die Vereine kennen keine Nachwuchssorgen.

Das stimmt und liegt an den gut strukturierten Vereinen, welche ihre Schützlinge nicht nur gut vorbereiten, sondern auch an den Wettkämpfen hervorragend betreuen.

Ihr Sohn Andreas gehört zum Kreis der Anwärter auf den Tagessieg in Willisau in der Kategorie A. Sind Sie speziell nervös?

Nein, da alle meine drei Kinder sportlich sehr aktiv sind, habe ich gelernt, damit umzugehen. Aber es ist sicher für mich und meinen Sohn eine spezielle Situation, wenn der Wettkampf fast vor der Haustüre stattfindet. Es wäre natürlich schön, wenn Andreas am 6. September in Willisau möglichst lange um den Titel mitkämpfen könnte.



Nachwuchsbetreuer im Luzerner Verband: Erich Reichmuth.