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Montag, 18. August 2014

Kantonaler Nationalturntag des Turnverbandes Luzern, Ob- und Nidwalden am Samstag, 6. September 2014 in Willisau

Wettkämpfe vor Heimpublikum zu bestreiten, ist für Athleten nicht immer einfach. Der Druck ist gross, werden sie doch von vielen Freunden, Bekannten und Fans unterstützt. Der Willisauer Christoph Achermann sieht dies nicht als Belastung, sondern als zusätzliche Motivation.

von Esther Peter-Dossenbach

Die Vorfreude beim 22-Jährigen auf den Kantonalen Nationalturntag auf den Schlossfeldanlagen am Samstag, 6. September, ist gross. Der gelernte Automobilmechatroniker ist in Form und der bisherige Saisonverlauf stimmt ihn zuversichtlich, dass er ein Topresultat abliefern kann. Mit Ausnahme einer trainingsfreien Woche konnte er sämtliche Einheiten wie geplant durchziehen. Er ist verletzungsfrei geblieben, was die Zuversicht auf eine Spitzenklassierung und sein primäres Ziel, dem Gewinn des Kranzes, noch stärkt.

Familiäre Atmosphäre

Christoph Achermann gehört in der Königskategorie A, zusammen mit den Brüdern Martin, Thomas und Werner Suppiger, seit Jahren zu den Aushängeschildern des STV Willisau. «Ich schätze die Vielseitigkeit am Nationalturnen. Es ist ein perfekter Ausgleich zum Alltag und die Disziplinen Steinheben, Steinstossen und Freiübung eignen sich als perfektes Training punkto Beweglichkeit und Kraft für die Schwing- und Ringersaison», so der Grafenstädter.

Genauso wie an den Schwingfesten schätzt er an den Nationalturnanlässen die familiäre Atmosphäre. In Willisau konzentriert sich Christoph Achermann zwar in erster Linie auf seinen eigenen Wettkampf, doch er wird auch gespannt die Schützlinge in den Jugend- und Piccolo-Kategorien verfolgen. Diesen gibt er jeweils am Montagabend zusammen mit Daniel Achermann sein enormes Wissen weiter und bereitet sie so auf die Nationalturnwettkämpfe vor.

Christoph Achermann ist zuversichtlich, dass sich die erfahrenen Athleten in den vorderen, oder zumindest in den auszeichnungsberechtigten Rängen klassieren können. «Wir haben aber auch einige Junge, welche ihren ersten Nationalturnwettkampf bestreiten werden. Für sie ist es wichtig, Erfahrungen zu sammeln. Es wäre toll, wenn es der eine oder andere in die erste Ranglistenhälfte schaffen könnte.» Achermann will in Willis-au seine Bestform abrufen. Wenn ihm dies von der ersten Disziplin beim Vorschaffen bis zum letzten Zusammengreifen beim Schwingen gelingt, dann ist ihm der Platz ganz an der Spitze absolut zuzutrauen.



Christoph Achermann: Der Kranz ist sein primäres Ziel.