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Freitag, 29. August 2014

Kantonaler Nationalturntag des Turnverbandes Luzern, Ob- und Nidwalden am Samstag, 6. September 2014 in Willisau

Beim Nationalturntag Luzern, Ob- und Nidwalden am Samstag, 6. September, geht wie gewohnt kein Athlet mit leeren Händen nach Hause. Nach der Rangverkündigung kann er sich aus dem Gabentempel einen Preis aussuchen.

von Esther Peter-Dossenbach

Im Januar hat das 10-köpfige Gabenkomitee unter der Leitung von Peter Mehr seine Arbeit aufgenommen. Keine einfache Aufgabe, in einer Woche kämpfen in Willisau gegen 300 Nationalturner in sieben verschiedenen Kategorien um einen Spitzenplatz. Das Gabenteam war in den letzten Monaten enorm gefordert. Ihr Einsatz hat sich aber gelohnt.

«Jeder erhält eine Gabe»

«Es ist beim Start immer etwas ungewiss, ob wir die geforderte Anzahl Preise zusammenkriegen. Ich erachte es nicht als selbstverständlich, dass wir in der heutigen Zeit auf so viele positive Rückmeldungen zählen durften. Dank der Grosszügigkeit von vielen Gönnern, privaten Sponsoren, aber auch von unzähligen KMUs kann bei der Siegerehrung nun jeder Startende eine schöne Gabe in Empfang nehmen. Es war toll mitzuerleben, wie der Gabentempel von null bis auf die geforderten 300 Preise anwuchs», sagt Peter Mehr.

Neben den traditionellen Glocken und Schellen stehen vor allem elektronische Geräte im Gabentempel, und dank grosszügigen Spendern können die Sieger in der Königskategorie A sowie in der Leistungsklasse 3 Lebendpreise gewinnen. Das Rind Garda (Spender Sales Schwegler), das Kalb Ronja (Spender Julia und Werner Suppiger) sowie das Zuchtschaf Famosa (Spender Elmar Amrein und Paul Kuoni) wechseln am Samstagabend ihre Besitzer.

Preise persönlich verdanken


Für Peter Mehr ist die Arbeit mit dem Sammeln der Preise aber noch nicht abgeschlossen. Am nächsten Freitagabend stellt er den Gabentempel kategorienweise bereit. Weiter versieht er jede Gabe fein säuberlich mit einer Karte, auf welcher der Name und die exakte Adresse des Spenders stehen. «Dies ist wichtig, denn von den Empfängern wird erwartet, dass sie ihre Preise persönlich verdanken. Das ist eine wunderbare Tradition und Geste und zeigt, dass der Gabentempel von den Sportlern geschätzt wird.» Da der Gabentempel bereits am Freitag aufgestellt wird, kann er während des gesamten Wettkampfes von den Athleten und den Zuschauern besichtigt werden.

Peter Mehr, Gabenchef am Nationalturntag in Willisau.