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Dienstag, 02. September 2014

Nationalturntag Luzern, Ob- und Nidwalden in Willisau am Samstag, 6. September

Esther Peter-Dossenbach

Werner Suppiger setzte in dieser Saison seine sportlichen Prioritäten auf das Schwingen. Während die Vorbereitungen perfekt verliefen, liess der erste grosse Erfolg aber etwas auf sich warten. Nach den Kranzgewinnen beim Innerschweizer Schwing- und Älplerfest in Cham und auf dem Stoos sowie seinem Sieg beim Freiburger Kantonalschwingfest in Estavayer-le-Lac folgte die Selektion für den nur alle sechs Jahre stattfindende Kilchberg-Schwinget. Dieser wird am kommenden Sonntag ausgetragen.

Die Nationalturnwettkämpfe rückten bislang in den Hintergrund. Werner Suppiger verzichtete unter anderem auf die Schweizer Meisterschaften. Beim Kantonalen Nationalturntag Luzern, Ob- und Nidwalden will er aber eine Ausnahme machen. Da dieser Anlass am kommenden Samstag, 6. September, vor heimischem Publikum stattfindet, reizt ihn die Teilnahme, obwohl nur einen Tag später mit dem Kilchberg-Schwinget der Saisonhöhepunkt ansteht. «Ich bin in Form. So sollte es möglich sein, an zwei aufeinderfolgenden Wettkampftagen eine Topleistung abzurufen», so Werner Suppiger.


Vollgas angreifen

Werner Suppiger rückt nach den verletzungsbedingten Ausfällen seiner Brüder Thomas und Martin sowie dem Verzicht von Andi Imhof, der die Saison aufgrund einer Herzmuskelentzündung abbrechen musste, in die Favoritenrolle in der Königskategorie A. Und dies, obwohl in dieser Saison das Nationalturntraining zu kurz kam. Dies ist ihm zwar bewusst, doch davon beeindrucken lässt er sich nicht. «Ich werde sowieso mit Vollgas angreifen und mein Bestes geben. Da spielt es keine Rolle, ob ich als Titelanwärter antrete oder eine Aus-senseiterchance besitze». In dieser Woche wird Werner Suppiger noch die eine oder andere Nationalturn-Trainingseinheit, insbesondere mit dem Stein, einschieben. Dank seiner langjährigen Erfahrung in dieser Sportart dürfte es für ihn kein Problem sein, die Vorschaff-disziplinen ohne grös-sere Zehntels-punkte-Verluste zu absolvieren. In den Zweikämpfen Ringen und Schwingen ist Werner Suppiger in seiner momentanen Verfassung ohnehin nur schwer zu bezwingen. Spätestens am Donnerstag fällt er den Entscheid, ob er am Samstag beim Nationalturntag Luzern, Ob- und Nidwalden in Willisau ab 8.30 Uhr die erste Disziplin in Angriff nimmt oder nicht.




Werni Suppiger, 2014


WB-Serie im Hinblick auf den Nationalturntag Luzern, Ob- und Nidwalden in Willisau am Samstag, 6. September, auf den Willisauer Schlossfeldanlagen. Heute mit Werner Suppiger, Hergiswil. Bereits erschienen: Abraham Krieger (Grosswangen), Zentralpräsident des ENV; Erich Reichmuth (Grosswangen), Nachwuchsverantwortlicher im INV; Christoph Achermann (STV Willisau); Patrick Geiser (Trainer STV Roggliswil); Andreas Reichmuth, Nationalturner (TV Grosswangen); Peter Mehr, Gabenchef (STV Willisau).