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Freitag, 08. Oktober 2021

Damen 1, 1. Liga, HSG AareLand - STV Willisau
am Samstag, um 16:00 Uhr, Olten BBZ (Giroud-Halle)

Im vierten Spiel der Vorrunde spielen die Willisauer Handballerinnen auswärts beim Schlusslicht HSG AareLand. Das Team von Peter Joller will seiner Favoritenrolle gerecht werden und zwei Punkte einfahren.

von Lars Limacher

Ein Sieg, ein Unentschieden und eine Niederlage. Platz drei in der Tabelle mit insgesamt sechs Mannschaften. Das ist die Bilanz der Willisauerinnen nach den ersten Partien in der Saison 2021/2022. Rückraumspielerin Tiziana Blum ist mit den bisher gezeigten Leistungen zufrieden. «Wir haben mit Malters, Kriens und Muotathal gleich zum Saisonstart gegen die nominell stärksten Mannschaften in unserer Gruppe gespielt. Wir konnten uns von Spiel zu Spiel immer ein Stück weit verbessern». Dennoch haben die Grafenstädterinnen noch Luft nach oben. «Bei Gegenstoss-Auslösungen, in der Chancenverwertung sowie im Zweikampfverhalten müssen wir noch konsequenter agieren», hält Blum fest. Die nächste Möglichkeit dazu bietet sich morgen Samstag gegen Schlusslicht HSG AareLand.

Eigenfehlerquote tief halten

Obwohl das Team von Peter Joller auf den Tabellenletzten trifft, müssen die Willisauerinnen auf der Hut sein. «Klar, die Gefahr besteht immer, das Schlusslicht zu unterschätzen. Doch die Tabelle ist nach drei gespielten Runden zu wenig aussagekräftig», meint Tiziana Blum. Die beiden Mannschaften kennen sich kaum. Sie sind diesen Sommer bei einem Vorbereitungsturnier das erste Mal aufeinandergetroffen. Die HSG AareLand verfüge über schnelle, wendige Spielerinnen, die ihre Stärke im Tempogegenstoss versuchen wird auszuspielen. «Wir müssen unsere Eigenfehlerquote tief halten. Dadurch unterbinden wir Gegenstösse und verhindern einfach Tore», blickt Tiziana Blum voraus.

Gute Vorbereitungswoche hinter sich

Die Grafenstädterinnen haben in der abgelaufenen Woche gut trainiert. Das Spiel 6 gegen 6, verschiedene Spielauslösungen, Deckungsarbeit sowie Schusstraining und Athletik standen auf dem Trainingsprogramm. «Der Schlüssel zum Erfolg wird aber unsere Abwehrarbeit sein. Hier können wir den Grundstein zum Sieg legen», sagt Blum. Personell kann Trainer Peter Joller fast aus dem Vollen schöpfen. Einziges Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Chiara Meier. Sie hat sich beim letzten Spiel eine Blessur am Knie zugezogen und diese Woche noch pausiert.

Sicher mit dabei ist Tiziana Blum. Sie ist mit ihrer Performance soweit zufrieden. «Nach der langen Spielpause dauerte es etwas, bis ich den Tritt wieder gefunden habe.» Doch mit mehr Trainingseinheiten und Spielpraxis wird sie sich individuell weiter steigern können.