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Freitag, 19. November 2021

Herren 1, Regio-Cup 1/8-Final, Handball Emmen (M3) – STV Willisau (M2)
am Freitag, um 20:45 Uhr, Emmen Rossmoos

Heute Freitagabend tritt das Herren-Fanionteam des STV Willisau zum Achtelfinale des Regio-Cups beim unterklassigen Handball Emmen an. Assistenz-Trainer Christoph Cranz spricht über ihre Ziele im Cup und die Stimmung im Team.

von Ramon Marti

In letzter Zeit zeigten sich die Willisauer Handballer von ihrer besten Seite: In der Meisterschaft hat man die letzten drei Partien allesamt gewonnen, zuletzt vor gut zwei Wochen mit einer mehr als überzeugenden Leistung gegen den Tabellenersten, die SG Ruswil Wolhusen: Mit beinahe zweistelliger Tordifferenz schossen die Willisauer die favorisierten Gäste aus der heimischen BBZ-Halle. In der Tabelle belegen sie aktuell den starken Zwischenrang Drei (bei zwölf Teams) und weisen auf ihrem Punktekonto nur einen Zähler weniger (9) auf als die beiden Spielgemeinschaften an der Spitze, Ruswil Wolhusen und Biberist aktiv (je 10). Co-Trainer Christoph Cranz sei vor allem von der Stimmung im Team begeistert: «Nach einer nicht nach Wunsch verlaufenen Vorbereitung beeindruckt mich der grosse Zusammenhalt.» Man sei schon fast auf den Spuren einer eingeschworenen Truppe, «wie es zu Erstligazeiten einmal war».

«Der Cup als Zückerli»

Heute Freitagabend treten sie zum zweiten Mal in der laufenden Saison im Innerschweizer Regional-Cup an: Im Achtelfinale fordern sie den Drittligisten Handball Emmen. «Am Abend eines Arbeitstags und auswärts. Unterklassig hin oder her, das muss gar nichts bedeuten. Ich erwarte eine schwierige Partie», sagt «Chregi» Cranz. Dennoch ist das Ziel klar: «Wir wollen eine Runde weiter.»

Mit einem Sieg gegen Emmen winkt ein Vorstoss ins Cup-Viertelfinale. Und da im Regionalcup nur gleich- oder tieferklassierte Gegner wie die Willisauer Herren antreten, könnte neben der aktuell erfolgreichen Meisterschaft auch ein Coup im zweiten Wettbewerb herausspringen. Cranz relativiert aber: «Wir haben diesbezüglich überhaupt keine Ziele gesteckt. Wir nehmen Spiel für Spiel, Runde für Runde.» Generell liege der Fokus ohnehin auf der Meisterschaft. Den Cup sehe der 28-Jährige eher als ein «Zückerli» zum Saison-Hauptprogramm. Ihrer Motivation tut dies nichts zur Sache: Egal gegen wen, egal in welchem Wettbewerb: Wenn wir auf dem Platz stehen, wollen wir gewinnen.»