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Freitag, 19. November 2021

Damen 1, 1. Liga, SG Muotathal/Mythen-Shooters – STV Willisau
am Samstag, um 19:30 Uhr, Goldau Berufsbildungszentrum (BBZG)

Für die Willisauer Handballerinnen gehts in der Meisterschaft zum Gipfeltreffen: Nach dem Sieg am letzten Wochenende gegen Kriens wollen sie morgen Samstag den Tabellenführer ebenfalls ärgern.

von Ramon Marti

Sieben Spiele, 14 Punkte, ausschliesslich Siege: Die Meisterschaft ist für den aktuellen Spitzenreiter der Gruppe Zwei der 1. Liga Damen bislang optimal verlaufen. Morgen Samstag wird die SG Muotathal/Mythen-Shooters zuhause in der Goldauer BBZG-Halle vom nächsten Verfolger, dem Tabellenzweiten, gefordert: den Handballerinnen des STV Willisau. Um Punkte mit nach Hause nehmen zu können, «braucht es von allen das Beste», so Peter Joller, Cheftrainer der Willisauerinnen. «Vor allem aber wollen wir mit Freude, mit einem Lächeln auf dem Platz auftreten.»

Dass das Messen mit dem Spitzenreiter kein einfaches Unterfangen wird, zeigt auch ein Blick in die Statistikbücher. Das Hinspiel der laufenden Vorrunde in der Willisauer Hallenbadhalle ging mit 25:21 an die Spielgemeinschaft. Auch die beiden Begegnungen zuvor gingen an den morgigen Opponenten. «Die SG hat Qualität, ist solide und in Form. Aber die zuletzt engen Partien zeigen, dass sie auch verwundbar sind.» Ob die Willisauerinnen die umgangssprachliche Achillessehne der «Shooters» finden?

«Das hätte ich zu Saisonbeginn sofort unterschrieben.»

Die Luzerner Hinterländerinnen haben in der laufenden Saison zwar schon ein, zwei Punkte liegen gelassen, konnten jedoch mit dem umkämpften 19:17-Auswärtssieg vergangene Woche beim Drittplatzierten HC Kriens den zweiten Tabellenrang festigen. «Zu Saisonbeginn hätte ich dies sofort unterschrieben.» Jollers Team hatte seither einige Hürden zu meistern und hatten zeitweise eine lange Verletztenliste und Goalie-Probleme zu beklagen. Die Kadersituation beginnt sich zwar unterdessen etwas zu lichten, dennoch fehlen noch immer wichtige Teamstützen wie eine Svenja Wey. Mit der Verpflichtung der aus dem Ruhestand zurückgekehrten Stefanie Wesseling konnte kurzfristig immerhin das Goalie-Dilemma gelöst werden: «Steffi hat uns extrem geholfen. Sie hat grosse Qualitäten in einer 6:0-Defensivtaktik und passt mit ihrem Charakter perfekt ins Team», schwärmt der Coach.

Auch durch ihre Mithilfe habe man nun eine gute Ausgangslage erreicht, «um auf der Zielgeraden vor der Winterpause die Teilnahme an der Finalrunde im neuen Frühjahr sicherzustellen».