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Freitag, 13. Mai 2022

NLB Frauen, 1. Runde, 15. Mai 2022, Erschwil SO

Eine Woche nach den Männern beginnt am Sonntag auch für die Korbballerinnen die neue Nationalliga-Saison. In der zweithöchsten Spielklasse mischt der STV Willisau mit.

von Patrik Birrer

Im vergangenen Jahr spielten die Willisauer Korbballerinnen zum zweiten Mal nach 2018 in der höchsten Spielklasse. Und wie beim ersten Abstecher in die Nationalliga A stand auch 2021, nach der um die Hälfte verkürzten Meisterschaft, der sofortige Abstieg zu Buche.

Am Sonntag nehmen die Willisauerinnen in Erschwil also wieder in der Nationalliga B Anlauf. Am 1. Spieltag treffen sie auf Eggethof, Buchthalen II und Müntschemier. "Es sind allesamt Teams, die wir nicht kennen", sagt Captain Fabienne Mühlemann. Wenig bis gar nichts über einen Gegner zu wissen, könne Vor-und Nachteile haben. Grundsätzlich zähle unter diesen Voraussetzungen erst recht, sich auf die eigenen Stärken zu besinnen. Genau das wollen die Willisauerinnen machen. "Wir blicken dem ersten Spieltag voller Vorfreude entgegen und werden versuchen, möglichst viele Punkte zu holen", so Fabienne Mühlemann weiter.

Eine Reglementänderung mit Auswirkungen

Die Vorbereitung im Hinblick auf die neue Freiluftsaison bezeichnet Fabienne Mühlemann als gelungen. "Wir konnten schon Mitte März auf Rasen trainieren und hatten so genügend Zeit, in allen wesentlichen Bereichen intensiv zu arbeiten." Was die Zielsetzung betreffe, so sei der sofortige Wiederaufstieg kein Thema. Das hat einerseits damit zu tun, dass die Willisauerinnen in diesem Jahr mehrere U20-Spielerinnen in die 1. Mannschaft integrieren wollen und andererseits sorgt eine Reglementänderung für neue Voraussetzungen im Aufstiegskampf. Waren in jüngster Vergangenheit in der Nationalliga B engagierte Vereine, die bereits über ein Team in der NLA verfügten, nicht aufstiegsberechtigt, so ist dies ab dieser Saison anders. Vor allem die starken Bernerinnen von Urtenen II, aber auch das Team von Zihlschlacht II gehören deshalb zu den ganz heissen Anwärterinnen auf den Aufstieg in die höchste Spielklasse. Die Willisauerinnen ihrerseits wollen gemäss Fabienne Mühlemann "möglichst nichts mit dem Abstieg zu tun haben" und streben einen Platz im gesicherten Mittelfeld an.