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Freitag, 02. Dezember 2022

Herren 1, 2. Liga, SG Handball Seetal - STV Willisau
am Sonntag, um 16 Uhr, Hochdorf Avanti

Nach zuletzt zwei Niederlagen fanden die Willisauer vor Wochenfrist wieder zum Siegen zurück. Beim Auswärtsspiel gegen die SG Handball Seetal soll der nächste Erfolg her.

von Lars Limacher

Endstand 41:31. So lautete das Schlussresultat im Spitzenspiel zwischen Willisau und Stans am letzten Sonntag. Es ist nicht das erste torreiche Spiel der Grafenstädter. Wer die Partien der Willisauer verfolgt, bekommt fast garantiert ein Torfestival geboten. «Wurden vor fünf, sechs Jahren rund 40 Angriffe pro Mannschaft während einer Partie gezählt, sind es heute gegen 65. Die Anzahl Torchancen ist gestiegen und somit auch die Anzahl Tore», erklärt Jan Peter, Spielmacher im Team der Willisauer. «Wir halten das Tempo hoch, spielen die 1. und 2. Angriffswelle konsequent und kommen so zu vielen Torabschlüssen». Aber auch der Positionsangriff sei eine gute Waffe. Gepaart mit effizienter Chancenverwertung fallen viele Tore.

Team wäre unberechenbarer

Grossen Anteil an der Willisauer Torausbeute haben die Rückraumspieler Jan Peter und David Mühle. Im letzten Spiel erzielten beide zusammen 26 Tore. Klar ist, würde einer der beiden ausfallen, wäre das eine Schwächung für das Angriffsspiel. «Man kann es aber auch positiv sehen. Die Verantwortung in der Offensive würde dadurch auf mehrere Spieler verteilt werden», erklärt Jan Peter. Das Angriffsspiel wäre unberechenbarer.

Tagesform entscheidet über gute Defensivleistung

Wer dermassen im Angriff brilliert, vernachlässigt die Abwehrarbeit. Jan Peter hält dagegen: «Das ist definitiv nicht der Fall». Im Training werde viel Wert aufs Verteidigen gelegt. Leider sei dies in den Spielen noch nicht regelmässig zu beobachten gewesen. Eine gute Verteidigungsleistung sei noch zu stark von der Tagesform abhängig. «Wir hatten Spiele, in denen es uns gut gelang, den gegnerischen Angriff konsequent zu stören», sagt Jan Peter.

Gemäss Papierform gehen die Willisauer als klarer Favorit in die Partie. Doch die Tabellenplatzierung sage nicht viel über den Leistungsstand des Gegners aus. «Die Gruppe ist ausgeglichen, jeder könne jeden schlagen», mahnt Jan Peter. «Starten wir mit einer soliden Abwehr und verwerten die Chancen im Angriff konsequent, werden wir schwer zu bezwingen sein.»